Dienstag, 20. Januar 2015

The Crew - Cars

Nissan 370Z PE
Nissan 370Z PE
Nissan 370Z RE

Nissan 370Z RE

BMW Z4 RA

BMW Z4 RA

BMW Z4 PE

BMW Z4 PE

Dodge RAM RA

Dodge RAM PE

Dodge RAM PE

Ford Focus RS PE

Ford Focus RS PE

Ford Focus RS GE

Ford Focus RS GE

Mercedes-Benz SL 63 AMG RE


PE


Ford Mustang GT PE


ST


Golf VII GTI ST


Pagani Huayra PE


SE



Hot Rod RA


LaFerrari PE

LaFarrari PE

Chevrolet Impala 67 ST


Chevrolet Impala 67 PE

Chevrolet Impala 67 PE

Ferrari 458 Speciale PE 

McLaren MP-12C RE


PE


Mini Cooper S JCW ST


Hot Rod GE


Aston Martin Zagato V12 PE


2013 Dodge Viper SE


2013 Dodge Viper PE


BMW M5 PE


Sonntag, 11. Januar 2015

The Crew -Pictures

McLaren MP-12c
Ford Focus RS
Nissan 370Z
San Francisco
GOLF GTI
Mustang GT
Pagani Huayra

Donnerstag, 1. Januar 2015

The Crew - Review

Vor einigen Monaten schon hab ich meinen Urlaub in den USA fest gebucht und mir in einen Leihwagen geordert. Leider musste ich feststellen, dass mein Geld nicht ausreicht um meinen erstrebten Roadtrip durch das gesamte Land durchzuführen. Also bin ich fix zu einem Tuner gefahren, hab das Baby aufgerüstet und mich auf die Straßen gewagt um mit ein paar Rennen Geld zu verdienen. Schnell wurde das zur Sucht und ich kam gar nicht mehr davon los ein Rennen nach dem anderen zu bestreiten. Mehr und mehr fand ich auch gefallen an Gelände-Exkursionen, zum Glück gabs auch dafür ein passendes Kit beim Händler. Mittlerweile hab ich ganz ohne Roadtrip die ganzen USA erkundet in dem ich Rennen um Rennen Stadt um Stadt und Staat um Staat erorbert habe.

So in etwas könnte ein Tagebucheintrag nach ein paar Runden The Crew aussehen, dem neuen Online-Open-World-Arcade Racer von Ubisoft, der Rennspiel-Fans an glorreiche Need For Speed-Serienableger wie Underground oder Mostwanted erinnern könnte, das ganze aber auf eine völlig neue Ebene hebt. Trotzdem bleibt der Vergleich mit Need For Speed nicht aus, denn EA startete ja bereits vor einigen Jahren ebenfalls einen Versuch ein solches MMO-Rennspiel mit großer offener Welt zu etablieren, namens Need for Speed World. Warum The Crew das ganze aber viel besser macht erfahrt ihr jetzt.

Fangen wir bei der riesigen Map an. Die umfasst nicht nur eine Stadt, auch nicht nur eine Hand voll Städte, auch nicht nur eine Hand voll Städte und das dazwischen liegende Umland, nein, auch nicht wie bei Forza Horizon ein riesiges Festivalgelände in Italien und Frankreich, The Crew hat einfach mal die ganze fucking USA nachgebaut, ein wahnwitziges Gebiet voller malerischer Landschaften, atemberaubender Bergpässe, wundervollen Landstraßen, Meilenlangen Freeways und riesiger Metropolen steht euch zur freien Erkundung offen. Dazwischen findet ihr noch unzählige Rallye-Pisten auf denen ihr den Ken Block in euch raushängen lassen könnt, eins scheint fast sicher, diese Map dürfte niemals Langeweile aufkommen lassen und bietet jeden Tag etwas neues. Wenn einem die abwechslungsreiche allein Landschaft noch nicht ausreicht, dann kann man sich ja an der phänomenalen Masse an Herausforderungen, Story-Missionen, natürlich Rennen oder sogar den Fraktionsmissionen auslassen, die dann auch mal 2,5 Stunden dauern können.
Fraktionsmissionen?
Ja, im Laufe der Story werden fünf Fraktionen eingeleitet die fünf große Gebiete der USA grob aufteilen, also zum Beispiel die Ostküste, Mittlerer Westen und Südstaaten. Ihr entscheidet euch für eine der Parteien und könnt im Namen dieser dann zum Beispiel ein knapp 3-stündiges Rallye-Rennen über die gesamte Map ausführen, das verlangt natürlich extrem Durchhaltevermögen ab, kommt aber auch deutlich näher an das ran was Need For Speed The Run sein wollte, aber das nur am Rande, vor allem bekommt ihr dadurch richtig viel Knete und mit der könnt ihr anders als in vielen anderen Rennspielen bei The Crew nicht so hemmungslos um euch schmeißen.
Deshalb will die Wahl des Wagens auch bedacht sein, die fällt aber so schon schwer, denn die Auswahl ist bei The Crew nun nicht so riesig und für meinen Geschmack werden vor allem wir Europäer zu wenig bedacht, aber auch asiatische Fabrikate sucht man vergebens. Dafür gibt es eine unnötige große Auswahl an Muscle-Cars und überteuerten Full-Size Cars, noch sinnfreier ist aber die große Auswahl an Pick-ups und SUVs die in einem Rennspiel eigentlich nichts zu suchen haben und auch im Gelände nicht wirklich schnell werden, zumindest sind so gut wie immer die Sportwagen als Gelände-Variante deutlich sinnvoller. Trotzdem will ich nicht sagen, dass man diese Fahrzeuge gar nicht braucht und der ein oder andere findet sie sicher auch cool. Ich hätte mich einfach gefreut, wenn insgesamt mehr da wäre, aber hier stellt Ubisoft auch in Aussicht noch einiges nachzureichen. Fraglich bleibt, inwieweit wir dafür zusätzlich bezahlen dürfen.


Haben wir dann mal ein Auto gefunden das uns gefällt können wir es noch mit verschiedenen verbesserbaren Tuner-Kits ausstatten und es so optisch wie technisch entweder mehr auf Straße oder mehr auf Gelände trimmen, bis hin zu richtigen Rennstrecken oder Rallye-Boliden. Das ganze spielt sich in einem richtig hübschen Menü ab, dem HQ, von wo aus wir auch unsere Skillpunkte in so gennante Vorteile wie besseren Handling einlösen können oder einen Überblick über den Fortschritt bekommen.

Die Story von The Crew ist sicherlich nicht viel mehr als zweckmäßig, wir aber teilweise in hübschen Zwischensequenzen erzählt. Ansonsten werden wir andauernd von irgendwem angerufen und jede Story-Missionen wird mit einer kurzen Fahrszene oder etwas ähnlichem eingeleitet bei der wir kurz noch einmal die Situation geschildert bekommen. Erstaunlicherweise wirkt das oft sogar weniger lächerlich als es zunächst klingen mag, insgesamt wird die Story eigentlich recht cool inszeniert wenn man bedenkt, dass es lediglich ein MMO-Rennspiel ist hätte man sich durchaus auch mit weniger zufrieden gegeben, umso positiver war ich dann doch überrascht.

Beim Fahren fühlt sich Ubisoft Genre-entsprechend sehr Arcadig an, vermittelt allerdings dank Cockpit-Kamera und ansehnlichen Schadensmodell noch einen realistischen Anspruch. Gegen die KI zu fahren macht trotzdem nicht allzu viel Spaß, denn die ist unzeitgemäß sehr gummibandartig und holt selbst Abstände von 10 Sekunden und mehr ohne eigene signifikanten Fahrfehler und höherem Fahrzeuglevel mühelos auf was mit der Zeit richtig frustrierend wird, da so The Crew nur künstlich ein spannendes Rennen suggeriert. Zumindest werden diese bei den Story-Missionen durch zahlreiche Skriptevente optisch aufgehübscht und es bleiben die fantastischen Strecken. Das Geschwindigkeitsgefühl ist über jeden Zweifel erhaben und kommt vor allem bei der Helm bzw Cockpitkamera sehr gut rüber. Wer das mit Freunden teilen will kann dabei selbst Story-Missionen jederzeit im KOOP starten und seine namens gebende Crew zum Spielen einladen, was erstaunlich gut funktioniert und bei gutem Zusammenspiel richtig Spaß macht und über die Gummiband-KI hinwegtrösten kann. Außerdem können die Freunde dabei helfen schneller EP zu sammeln, was wichtig ist für das Aufrüsten der Karren und den erreichen höherer Stufen um mehr Missionen und Gebiete freizuschalten. Ubisoft typisch gibts übrigens auch hier das Assanssins Creed Turm Pardon, sind bei The Crew Radarstationen die einen Überblick über das jeweilige Gebiet verschaffen.
Über den leichten Touch von Rollenspiel schafft es The Crew sehr gut den Spieler zusätzlich an das Spiel zu fesseln, was wichtig ist, da The Crew auch eine lebendige Online Welt voller Fahrer und kleiner Crews braucht um nachhaltig zu funktionieren.


Und damit kommen wir auch zum Fazit, denn The Crew funktioniert tatsächlich sehr gut, das Fahren macht Spaß, die Karte ist riesig, die Abwechslung ist enorm und die Einbindung des Rallye Sports ebenso wie die Einbindung von Rennsport statt allein auf Straßenrennen zu setzen sind zusätzliche Träger der extremen Vielfalt die das Spiel bietet. Ich persönlich ernenne The Crew zum neuen Genre-König weil es besser als Forza Horizion die Möglichkeiten nutzt und Plattformübergreifend ist, die alten Stärken der Need For Speed Reihe zurück bringt, außerdem auch das ist was Driveclub werden wollte und insgesamt einfach jeden Fan von Rennspielen komplett bedient und zur eierlegenden Wollmilchsau des virtuellen Rennsports wird ohne dabei zu viel zu wollen, denn trotzdem greift alles perfekt in einander.

Freitag, 24. Oktober 2014

Ryse Son of Rome - MMOGA Gameplay Test




Ryse Son of Rome ist ja nicht mehr unbedingt ein neues Spiel, schon vor gut einem Jahr erschien es als Starttitel für die Xbox One und hat jetzt ein PC-Release nachgeschoben bekommen, sodass ihr das Spiel auch für PC kaufen könnt. Zum Release letztes Jahr hat Ryse gleich mal unter Beweis gestellt zu was die Next Gen wirklich fähig ist, aber ist es auch mehr als nur eine Demonstration der neuen Möglichkeiten?

Grundsätzlich erstmal die Frage, was Ryse überhaupt ist. Es gehört zu den Action Adventures ala God of War: Hack and Slay Gemetzel, Bosskämpfe, lineare Level mit unzähligen Gegnern die es auf möglichst coolste oder brutalste Art zu töten gilt.
Dabei ist das Rom-Setting in der Antike unglaublich erfrischend und eine sehr willkommene Abwechslung im Genre, da das Ganze ziemlich unverbraucht ist. Auch die Detailverliebtheit ist nicht schlecht, Rüstungen und Architektur wirken sehr realistisch und glaubwürdig. Unterstützt wird der Eindruck natürlich zusätzlich durch Cryteks allzeit excellente Cry Engine, die gerade was Beleuchtung und scharfe Texturen betrifft Muskeln spielen lässt und die gesamte Atmosphäre des Spiels sehr gut umsetzen und vermitteln kann. Das zeigt sich auch in den blidschönen Zwischensequenzen die Hollywoodreif die Geschichte erzählen und gerade dank recht guter Synchro und schönen Gesichtsanimationen glaubhafte Charaktere erschafft.
Doch lassen wir nun endlich mal die zweifellos sehr gute Technik außen vor und konzentrieren uns auf das eigentliche Gameplay. Das macht natürlich kein Geheimnis daraus sich an Genre Kollegen wie Devil May Cry oder God of War orientiert zu haben, Blocken, Schlagen, oder Stoßen sind im Grunde genommen die einzigen ausführbaren Aktionen. Anders als seine sonstigen Genre-Vertreter jedoch, sind nicht unzählige Combos sondern unzählige Finisher das Mittel für abwechslungsreiche Kämpfe bei Son of Rome. Die Finisher lassen sich immer weiter entwickeln und verbessern und dienen als Gesundheitsaufladung. So richtig gut funktioniert das leider nicht, denn recht früh hat man sich dann doch an den etwas unnötig brutalen Finishern satt gesehen und wünscht sich einfach noch etwas mehr Freiheit beim Kämpfen. Langweilig wird es zwar nicht unbedingt, aber man wird das Gefühl nicht los einfach mehr machen zu wollen beim Kämpfen, als man wirklich ausführen kann.
Auch manchmal negativ auffallend ist die Kameraführung, die oft etwas ungünstige Winkel aussucht und so die so schon, trotz Controller, etwas hackelige Steuerung erschwert. Hier merkt man dass Crytek noch nicht allzu viel Erfahrung mit Hack and Slays hat, dazu kommt, das Son of Rome eine Kinect-Vergangenheit hat und eigentlich noch für die Bewegungssteuerung der Xbox 360 gedacht war. Das zeigt sich auch in den zwar sehr schön anzuschauenden, aber spielerisch völlig anspruchslosen Truppenaktionen, bei denen man im Grunde nicht mehr macht als Laufen und Warten. Hinzu kommt eine meiner Meinung nach etwas ungünstig gewählte Tastenbelegung und nicht immer gut Timebare Konter. Grundsätzlich gefiele es mir besser Kontern auf Y statt auf A zu haben und eine bessere Anzeige wann der Gegner angreift wäre auch wünschenswert. Gerade wenn man wie ich vorher häufig die Batmann Arkham Spiele gespielt hat nervt einen diese Umstellung dann doch gewaltig, weil es einfach nicht immer so funktionieren will wie man sich das vorstellt.

Hingegen auf ähnlichen Niveau wie die Batman Spiele sehe ich die Story, die ist wie schon gesagt fabelhaft erzählt und hält einen guten Spannungsbogen. Es wird ganz gut geschafft den Spieler so in die Zeit und das Szenario zu ziehen auch wenn es sicherlich hier und da etwas tiefsinniger sein könnte, denn die Grundgeschichte ist eben doch nur ein typischer Rachefeldzug mit einigen Intrigen rund um den Protagonisten Marius und seine Familie.

Mein Fazit ist also, dass Ryse Son of Rome ein Spiel ist, dass man am besten vielleicht mit ein paar Freunden an einem Wochenende durchspielt. Es hat tolle Technik, eine schicke Story und trotz allem solides Hack and Slay Gameplay. Es ist kein Meisterwerk seines Genres, aber für sich genommen ein schönes Spiel dem man durchaus eine Chance geben sollte. Und das fällt angesichts des Preises auch nicht schwer, denn das nachgeschobene PC-Release kostet nicht den Vollpreis und bei MMOGA bekommt ihrs sogar nochmal günstiger, und das ist es dann auf jeden Fall auch wert, selbst für Leute, die sonst nichts mit dem Genre anfangen können.

►Ryse Son of Rome jetzt bei MMOGA kaufen: http://mmo.ga/g3FU
►MMOGA FB http://mmo.ga/l1Wt + YouTube http://mmo.ga/cCi9 

Facebook von Madigman:
https://www.facebook.com/pages/Madigman/100642290027928?ref=bookmarks

Wer einfach mal wieder auf der Suche ist nach einem kurzweiligen Singleplay-Erlebnis und was anfangen kann mit Action Adventures im God of War-Stil, der sollte bei dem Preis definitiv zuschlagen.

Mittwoch, 11. Juni 2014

Sleeping Dogs - unterschätztes Open-World-Abenteuer

Sleeping Dogs ist meiner Meinung nach eins der am meisten unterschätzten Spiele der letzten Jahre. Es ist zwar kein ernst zunehmender GTA-Konkurrent, aber betrachtet man das Spiel für sich selbst, ist es ein sehr gutes, wenn auch nicht fantastisches, Gesamtwerk. Es hat eine tolle Stimmung, eine gestaltungstechnisch beeindruckende Interpretation Hongkongs mit exzellenter Detailverliebtheit. Zwar ist die Technik nicht auf höchstem Niveau, doch trotzdem ist das Spiel auf seine Weise sehr schön anzusehen und kann tolle Atmosphäre aufbauen. Was dem Spiel hingegen fehlt ist einfach eine wirklich interessante Welt mit spannenden Charakteren. Der Charme, den ein solches Spiel bräuchte, fehlt ein wenig. Außerdem fängt das Konstrukt außerhalb der vorgesehenen Spielszenen schnell an zu bröckeln. Zwar gibt es sehr viele Nebenmissionen, doch wirklich beschäftigen kann man sich abseits vorgegebener Missionen in Sleeping Dogs kaum oder zumindest deutlich weniger als zum Beispiel in GTA, was auch der Welt an sich geschuldet ist, die noch weniger Freiraum als GTA IV bietet, trotz vieler Seitengassen und einigermaßen Größe.
Nichtsdestotrotz macht Sleeping Dogs großen Spaß und wenn man sich davon befreit es ständig in Relation zu GTA zu sehen, dann kann man es als gelungenes Gesamtwerk betrachten, was hoffentlich mit dem zweiten Teil noch an Charakter gewinnt und sich so vielleicht in Zukunft tatsächlich zum GTA-Killer entwickelt, Potenzial dazu hat Sleeping Dogs auf jeden Fall, gerade weil es nicht einfach nachmacht sondern einen eigenen Weg geht, den gilt es jetzt auszubauen.



Donnerstag, 17. Januar 2013

NEUE KONSOLEN 2013


Die neue Generation von Konsolen wird so vielfältig und spannend sein wie nie zuvor. Warum?
Weil es dieses mal mehr neue Konsolen gibt als je zuvor. In den nächsten 2 Jahren wird es nicht nur heißen ob Xbox oder Playstation und die Casuals kaufen sich dann halt die Wii u, nein, dieses mal wird es vor allem die frage sein wie frei ich mit meiner Konsole sein möchte und die frage welche ich kaufe wird sich nicht mehr nur darauf beschränken ob ich für online zahle oder nicht.

Es sind zahlreiche Android und Linux basierte Konsolen in Entwicklung bzw. Ist deren Erscheinungsdatum schon feststehend. Diese Konsolen werden anders sein als wir es gewohnt sind.
Beispielsweise die Multimediakanone in Quadratform, die Ouya die man schon für schlappe 99$ bekommen wird. Das Ding ist im Prinzip ein Smartphone für den Fernseher was aber natürlich nicht das Hauptaugenmerk auf Internet, also Facebook und Co hat, sondern auf Fernsehen und vor allem Videospiele. Von technischer Seite ist die Ouya gar nicht so spannend, was sie spannend macht ist der extrem geringe Preis und die Vielfalt die die Andoid-Basis bieten wird. Für die Ouya kann im Prinzip jeder selbst einfach Spiele entwickeln, ein entsprechendes Kit ist dabei, alle Spiele werden vorher kostenlos testbar sein, einige bekannte Spiele wie League of Legend oder Team Fortress 2 werden wir wieder finden. Auch interessant ist der Controller mit dem Touchpad der natürlich neue Möglichkeiten bietet. Wie gut oder schlecht die Ouya sein wird hängt aber am Ende vor allem von der Community ab die die Konsole mit guten Spielen versorgen muss. Von der Seite her ist der Kauf also ein spannendes Unterfangen, ich würde empfehlen nach Release ein paar Monate zu warten.
Sehr ähnlich ist das auch auf Kickstarter neu gestartete Projekt namens Game Stick. Der ist noch günstiger mit 69$ in der Vorbestellung und die wohl kleinste Konsole die es gibt. Nämlich im Grunde einfach nur ein USB-Stick. Zu dem gehört ein Controller der an das Wii-Remote erinnert. Viel wissen wir noch nicht zum Game Stick, er wird der Ouya sehr ähnlich sein und auch auf Androiud basieren, so viel wissen wir schon. Auch hier bleibt es spannend.
Erst vor wenigen Tagen wurde auf der CES noch eine neue Androidbasierte Konsole vorgestellt, die kommt von Nvidea und ist eigentlich mehr ein Handheld als eine Konsole. Das Gerät nennt sich Project Shield und wird mit der neuen Tegra 4 Technologie ausgestattet sein. Der Controller mit Bildschirm ist vom Design sicher Geschmackssache, dürfte aber definitiv der wohl am besten optimierte Handheld sein den es gibt, denn es ist eben irgendwie ein echter Controller der sich am Xbox Vorbild orientiert. Mit Android als Betriebssystem kann das Teil auch als Smartphone fungieren, gleichzeitig ist es aber auch ein waschechter Handheld, nicht so wie die Xpiera Play, die ja sehr unterging, und, sehr erfreulich, ich kann mit dem Gerät auch auf großen Fernsehgeräten oder Monitoren streamen, das ganze also auch als Heimkonsole nutzen, in der Verbindung wurde auch der neue Steam Big Picture Modus genannt. Klingt für mich nach einem wahren Naturtalent das keine Wünsche offen lässt und ist für mich auch am ehesten ein Gerät dass ich mir zulegen würde, allerdings ist zum Preis noch nichts bekannt und der dürfte höher sein als 69$.
Auch von der CES ist die nächste Konsole, die Piston Das Ding ist auch quadratisch und klein, allerdings im Gegensatz zur Ouya ein wahres Technikwunderwerk, mit 3,2ghz Quad-Core Prozessor, bis zu 8GB Ram, bis zu 1 TB Speicher und Direct X 11 sowie Open GL 4.2 ist diese aufrüstbare Konsole, in Anführungsstrichen, mehr als gut ausgestattet. Hinzu kommen unfassbar viele Anschlüsse, unterandrem 3 Monitoranschlüsse, HDMI, USB 3.0 und und und. Das Gerät soll für den Steam Big Picture Modus optimiert sein und ist deswegen sehr interessant als Grundlage für die Linux-basierte Steambox, wir können als auch hier sehr gespannt sein.
Doch auch im Tabletbereich gibt es etwas neues für Gamer, nämlich das Razor Edge, welches als Gamingtablet angepriesen wird. Mit i7 Prozessor und anderer eher PC-üblicher Ausstattung ist das Edge natürliche ein ziemlicher Stromfresser und hat deswegen nur eine sehr sehr kurze Akkulaufzeit. Dafür aber auch eben eine Bombenausstattung, gute Qualität, eine Art Controller an beiden Seiten des Geräts, die Möglichkeit das Gerät an den Fernseher anzuschließen und dann über einen externen Controller ganz wie bei einer Heimkonsole zu zocken, oder aber auch das Gerät wie gewohnt als Tablet verwenden. Einziges Manko in meinen Augen ist die Verwendung von Windows 8, welches einfach nicht ausgereift genug ist. Dafür laufen aber auch aktuelle Spiele wie Dishorned oder Assassins Creed 3 auf dem Gerät, als Symbiose aus Handheld, Heimkonsole und Tablet ist es auf jeden Fall ein sehr gelungenes Produkt.

Ganz zum Schluss noch ein Gerät, was eigentlich überhaupt keine Konsole ist, das 150€ teure Archos TV Connect. Damit kann ich Android 4.1 auf den Fernseher verfrachten und hab dabei eine Art überdimensionale Fernbedienung in der Hand die als Tastatur und Spiele-Controller genutzt werden kann. So kann man also alle möglichen Android-Spiele auf dem heimischen Fernseher spielen und bewegt eigentlich quasi nur auf einem 42" großem Smartphone, wenn man denn will. Finde ich auch interessant, allerdings den Preis sogar etwas zu hoch, dafür dass ich nur ne Fernbedienung bekomme die Android auf den Fernseher streamt.
Auch von Archos kommt ein Gamepad, welches stark an die Vita erinnert, und im Grunde auch nur eine Vita ist, die aber auf Android basiert und dadurch viel viel freier ist, viel mehr Möglichkeiten hat und dafür auf unnötigen Quatsch wie ein Touchpad auf der Rückenseite verzichtet. Für alle die also bisher angst vor der "Spielearmen" Vita mit überteuerten Spielen hatte, für den ist das Archos Gamepad wahrscheinlich die beste Alternative.

Abschließend lässt sich nur sagen, all diese Geräte sind höchst interessant und machen den Markt verdammt vielseitig und spannend, es entsteht ein nie dagewesener Wettbewerb der hoffentlich sehr viele gute neue Ideen zu Tage bringt die auch hoffentlich nicht immer nur mit Profit zu tun haben.
Schreibt mal in die Kommentare welches Gerät euch am meisten interessiert.
Meine Favoriten sind übrigens das Nvidea Project Shield, falls es denn nicht mehr als sagen wir pauschal 300€ kostet, was schwierig sein dürfte, auch spannend sind die Android-Konsolen, allerdings bleibt es da offen wie es mit gutem Spielenachschub aussieht sollte die Community einschlafen, wobei die Gefahr da geringer ist als bei floppenden Markenkonsolen. Ansonsten ist die Steam Box sicher für mich als PC-Spieler noch die gewohnteste zukünftige Umgebung.